Oral-B elektrische Zahnbürsten – neue Modelle

Ein historischer Rückblick im Jahr 2020 …

Wie schnell sich die Zeiten ändern, zeigt diese (zusammengefasste) Artikelserie, die ursprünglich von August bis Oktober 2013 erschienen ist. Während die Oral-B Triumpf- und TriZone-Serien längst weitgehend vom Markt verschwunden sind und bestenfalls noch in der Grabbelkiste als Restposten verscherbelt werden, wurde die Oral-B Professional Care Serie unter dem neuen Namen Oral-B PRO laufend weiterentwickelt. Mit den Modellen Oral-B PRO 1, Oral-B PRO 2, der angekündigten neuen Oral-B PRO 3 sowie der Oral-B PRO 4 bietet Oral-B eine ganze Reihe aktueller und beliebter Einsteiger-Zahnbürsten an. Und selbst die schon öfters als Auslaufmodell bezeichnete Oral-B PRO 600 schlägt sich auch im Herbst 2020 noch mehr als tapfer und wird weiterhin gerne gekauft.

Oral-B elektrische Zahnbürsten – neue Modelle, Teil 1

Das Karusell dreht sich weiter. Seit Juni 2013 hat Braun Oral-B eine ganze Reihe neuer Modelle am Start. Und das macht es Ihnen als Kunden nicht eben leichter,  sich zu entscheiden. Lassen Sie uns deshalb einen kurzen Blick riskieren und die neuen elektrischen Zahnbürsten vergleichen.

Teil 1 des Artikels beschäftigt sich mit den im August 2013 bereits erhältlichen Bürsten:

  • Oral-B Professional Care 600
  • Oral-B Professional Care 650
  • Oral-B Professional Care 700 Tiefenreinigung / White & Clean
  • Oral-B Triumph 5500 / Oral-B TriZone 5500

Oral-B Professional Care 600

Die Professional Care 600 ist die Nachfolgerin der Professional Care 500. Dabei sind die technischen Daten weitgehend gleich geblieben:

  • 3D Reinigungs-Technologie mit 8.800 Rotationen (!) und 20.000 Pulsationen pro Minute
  • 2-Minuten-Timer mit 30-Sekunden-Intervallen
  • 1 Reinigungsmodus
  • Sensitive Andruckkontrolle

Im Vergleich zur Professional Care 500 überzeugt die Professional Care 600 mit 15% mehr Motorleistung und damit 8.800 Rotationen anstatt der bisherigen 7.600 Rotationen.

Mehr Infos zu den Modellen: Professional Care 500, Professional Care 600.

Oral-B Professional Care 650

Die Professional Care 650 ist die Nachfolgerin der Professional Care 550. Auch hier sind die technischen Daten weitgehend gleich geblieben:

  • 3D Reinigungs-Technologie mit 8.800 Rotationen (!) und 20.000 Pulsationen pro Minute
  • 2-Minuten-Timer mit 30-Sekunden-Intervallen
  • 1 Reinigungsmodus
  • Sensitive Andruckkontrolle

Im Vergleich zur Professional Care 550 überzeugt die Professional Care 650 mit 15% mehr Motorleistung und damit 8.800 Rotationen anstatt der bisherigen 7.600 Rotationen. Wer sich jetzt wundert, warum der Text fast 1:1 dem der Professional Care 600 entspricht, dem sei gesagt: Der einzige Unterschied zwischen den beiden Modellen besteht tatsächlich in der Ladestation, die bei der Professional Care 650 eine zusätzliche Aufbewahrungsmöglichkeit für 2 Bürsten bietet.

Mehr Infos zu den Modellen: Professional Care 550, Professional Care 650

Oral-B Professional Care 700 Tiefenreinigung / White & Clean

Ganz neu ist die Oral-B Professional Care 700 in den zwei Varianten „Tiefenreinigung“ und „White & Clean“. Zunächst die technischen Gemeinsamkeiten:

  • 3D Reinigungs-Technologie mit 8.800 Rotationen und 20.000 Pulsationen pro Minute
  • 2-Minuten-Timer mit 30-Sekunden-Intervallen
  • 1 Reinigungsmodus
  • Sensitive Andruckkontrolle

Von den vorher beschrieben Geräten unterscheidet sich die Professional Care 700 nur durch das Design.

Die Professional Care 700 Tiefenreinigung bringt in der Erstausstattung einen Bürstenkopf, der besonders tief in Zahnzwischenräume vordringt, mit. Die Professional Care 700 White & Clean ist mit einem Bürstenkopf für extra weiße Zähne ausgestattet.

Eigentlich ist es aber völlig egal, welches der beiden Modelle Sie wählen. Beide Bürstenköpfe (und eine ganze Reihe mehr) passen auf beide Geräte.

Mehr Infos zu den Modellen: Professional Care 700 Tiefenreinigung, Professional Care 700 White & Clean.

Oral-B Triumph 5500 / Oral-B TriZone 5500

Die Triumph 5500 ist die Nachfolgerin der Triumph 5000, die TriZone 5500 die Nachfolgerin der TriZone 5000. Auch hier sind die technischen Werte gleich geblieben:

  • 3D Reinigungs-Technologie: 8.800 Rotationen und 40.000 Pulsationen pro Minute
  • 2-Minuten-Timer mit 30-Sekunden-Intervallen
  • 5 Reinigungsmodi (Reinigen, Sensitiv, Massage, Polieren und Tiefenreinigung)
  • Sensitive und visuelle Andruckkontrolle

Unterschied zu den Vorgängermodellen ist der verbesserte SmartGuide. Worin die Verbesserung genau liegt, wird in den Beschreibungen von Oral-B allerdings  nicht verraten. Auf den Bildern ist lediglich das geänderte Design zu erkennen.

Mehr Infos zu den Modellen: Oral-B Triumph 5000, Oral-B TriZone 5000, Oral-B Triumph 5500, Oral-B TriZone 5500.

Oral-B elektrische Zahnbürsten – neue Modelle, Teil 2

Nachdem wir uns in Teil 1 dieses Artikels mit den bereits seit Juni 2013 erhältlichen neuen elektrischen Zahnbürsten aus dem Haus Oral-B beschäftigt haben, wollen wir nun noch einen kleinen Blick in die Zukunft riskieren.

Für September 2013 sind die neuen Premiummodelle Oral-B Triumph 7000 und Oral-B TriZone 7000 im einzigartigen schwarzen Design mit tollen Extras angekündigt.

Elegant und stylisch. Das ist das erste, was mir dazu einfällt. Die beiden Bürsten sehen wirklich toll aus. Und auch die technischen Details können überzeugen.

Die 7000er-Modelle ergänzen die bekannten fünf Reinigungs-Modi der vergleichbaren Top-Bürsten Oral-B Triumph 5500 und Oral-B TriZone noch um den sechsten Modus „Zungenreinigung“. Das ist einmalig! Zusätzlich gibt’s ein Premium-Reiseetui und eine Tasche für die Ladestation.

Einziger Wermutstropfen ist der Preis. Bei Amazon sind die neuen Modelle aktuell mit der unverbindlichen Preisempfehlung von 249,99 angekündigt. Ob ich bereit bin, so viel Geld für eine elektrische Zahnbürste auszugeben, muss ich mir doch sehr genau überlegen. Insbesondere, da der Testsieger der Stiftung Warentest aus dem Jahr 2011, die Braun Oral-B Triumph 5000, für gerade mal die Hälfte angeboten wird.

Fazit

Die neuen elektrischen Zahnbürsten aus dem Hause Oral-B (vgl. dazu Teil 1 und Teil 2 dieses Artikels) unterscheiden sich sowohl untereinander als auch im Vergleich zu Ihren Vorgängern oft nur in wenigen Details. Solange die neuen Modelle parallel zu den alten Geräten angeboten werden, wird die  Modellvielfalt damit noch größer und unnötig verwirrend.

Naja, eigentlich war der Überblick auch schon vorher weg. Aber wie gesagt: Das ist meine rein persönliche Meinung …


Ob sich Oral-B aus Marketinggesichtspunkten mit der aktuellen Modellpolitik einen Gefallen tut, bleibt abzuwarten. Viele der älteren Bürsten wurden mehrfach durch Stiftung Warentest und andere unabhängige Institute ausgezeichnet. So konnten beispielsweise die Oral-B Triumph 5000 und die Oral-B Professional Care 500 wiederholt Spitzenplätze belegen. Dass es sich bei den nun auf den Markt gekommenen Nachfolgemodellen um weitgehend baugleiche Geräte handelt, wird dem Verbraucher nicht unbedingt bewusst sein. Ein Teil des guten Images geht damit unter Umständen verloren, da die positiv getesteten elektrischen Zahnbürsten irgendwann vermutlich nicht mehr erhältlich sind.

Grundsätzlich stellt sich mir die Frage bei allen Herstellern elektrischer Zahnbürsten: Ist die Modellflut und der damit verbundene Namenswirrwarr in besten Deutsch/Englisch tatsächlich notwendig:

  • Oral-B hat aktuell um die 30 verschiedene Geräte im Programm. Dazu kommen regelmäßig jede Menge limitierter Modelle in unterschiedlichen Frabvarianten, mit zweitem Handstück, verschiedensten Bürstenköpfen, speziell zu den olymische Spielen und vieles mehr. Welcher Kunde soll da noch durchblicken?
  • Philips dagegen begnügt sich mit knapp 10 verschiedenen elektrischen Zahnbürsten. Eigentlich positiv. Eigentlich … Denn wen sollen hier die kryptische Modellbezeichnungen wie HX 6902/02 Sonicare Flexcare mit den passenden Bürstenköpfen ProResults Standard HX6014/35 abschrecken? Was heißt HX? Und wofür stehen die vielen Ziffern? Was bedeutet der Ausdruck Sonicare und was Flexcare?

Da lob‘ ich mir doch die Autoindustrie. Der VW Golf beispielsweise ist seit 1974 auf dem Markt. Das sind fast 40 Jahre! In dieser Zeit wurde das Modell laufend weiterentwickelt. Die einzelnen Baureihen wurden einfach durchnummeriert. Vom Ursprungs-Golf I bis zum aktuellen Golf IIV. Das versteht jedes Kind. Auch wenn es den Golf in verschiedenen Farben und Ausstattungsvarianten gibt.

In diesem Sinne: Weniger wäre manchmal mehr.

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